Asthma ist eine Atemwegserkrankung, bei der die Bronchien chronisch entzündet sind. Die Entzündung wiederum erhöht die Bereitschaft zu anfallsartigen oder dauernden Verengungen der Bronchien. Die Muskulatur um die Atemwege zieht sich zusammen, die Schleimhaut der Bronchien schwillt an und die Schleimbildung verstärkt die Verengung zusätzlich. Dadurch wird das Atmen anstrengend. Mit Husten versucht der Körper, die Luftwege vom überflüssigen Schleim zu befreien. Bei schwerem Asthma sind die Atemzüge oft von pfeifenden und keuchenden Geräuschen begleitet. Schwere Asthmaanfälle können lebensbedrohlich sein und müssen sofort behandelt werden.

Bei knapp 70 Prozent aller Asthmatiker sind Allergien die Ursache, erklärt der Wiener Lungenfacharzt Univ. Doz. Dr. Felix Wantke:

 

Viele Asthmapatienten durchlaufen eine ganze Odyssee quer durch alle medizinischen Disziplinen und manchmal auch der so genannten Alternativmedizin, bevor die Diagnose Asthma gestellt wird. Eine effektive Prävention und Behandlung können jedoch erst nach einer seriösen Diagnosestellung eingeleitet werden. Aufklärung und Information sind beim engagierten Arzt selbstverständlich. Denn je mehr der betroffene Patient und/oder die Eltern eines betroffenen Kindes selber über diese Erkrankung wissen, umso besser können sie die nötige Abklärung verstehen und die Behandlungsmassnahmen des Arztes nachvollziehen. Die präventiven und therapeutischen Schritte werden somit besser umgesetzt. Eine weiterführende Information und Schulung bleibt also das A und O der guten Patientenbetreuung.

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Quelle: www.lungenzentrum.ch


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